Ein Hund aus dem Shelter – Mein Weg mit Ida

Das Leben mit Ida und was ich durch sie lernen darf

1. Wenn die Angst mit an der Leine läuft

Es gibt Begegnungen, die spürt man sofort im Herzen – bevor der Kopf irgendetwas sagen kann. So war es, als ich Ida das erste Mal im Internet gesehen habe. Sie wurde über eine Tierschutzorganisation (ProDog Romania e.V.) aus Rumänien vermittelt, und obwohl ich sie nur auf einem Bild gesehen hatte, war da dieses klare Gefühl: „Sie gehört zu mir.“

Als sie bei uns ankam, war schnell klar: Ida bringt einen Rucksack voller Unsicherheit, Zurückhaltung und Angst mit. Sie kannte NICHTS: keine Leine, keine Treppen, kein Gassigehen, keine Fahrräder, keine Autos – und vor allem: keine Menschen, denen sie vertrauen konnte. Ihre größte Angst galt uns Menschen. Nicht lauten Geräuschen, sondern der direkten Aufmerksamkeit. Wenn jemand sie ansah, auf sie zuging oder sich plötzlich zu ihr drehte – selbst wenn es ganz ruhig geschah – war sie zutiefst verunsichert.

In den letzten zwei Monaten haben wir gemeinsam eine Reise begonnen. Eine Reise, bei der es nicht um schnelle Erfolge geht, sondern um Vertrauen, Verbindung und Verständnis. Ida hat in dieser kurzen Zeit schon so viel gelernt: Sie läuft an der Leine, meistert Treppen, fährt entspannt im Auto mit, lässt sich streicheln – und sie läuft nicht mehr davon, wenn ich mich ihr nähere. Als sie das erste Mal freudig mit dem Schwanz wedelte, als ich sie morgens begrüßte, hat es mich tief berührt. Ein kleiner Moment – aber für uns ein riesiger Meilenstein.

Und gleichzeitig ist es ein Weg, der nicht immer leicht ist. Es gab und gibt Momente der Überforderung, Zweifel, Hilflosigkeit. Aber ich bin nicht allein: Ich habe mir gezielt Unterstützung geholt, von erfahrenen Trainerinnen, von meiner Familie – und aus der Natur, der Stille und meinem Vertrauen in eine tiefere, spirituelle Verbindung, die uns alle trägt.

In diesem Blog-Artikel möchte ich mit der Angst befassen, und was sie bei Hunden wirklich bedeutet – und was sie bei uns Menschen auslöst. Was im Körper eines Hundes unter Stress passiert, warum Mitleid nicht hilft, was der Hund in solchen Momenten wirklich braucht – und wie du selbst in herausfordernden Situationen ruhig bleiben kannst.

Vielleicht erkennst du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht begleitest du auch einen Hund mit Ängsten – und vielleicht hilft dir dieser Artikel, den Blick auf die kleinen Fortschritte zu richten. Denn genau darin liegt oft die größte Veränderung.

 2. Was bedeutet Angst – für den Hund, aber auch für mich?

Angst ist mehr als ein Verhalten. Sie ist ein Zustand im ganzen System – körperlich, emotional und energetisch. Bei Hunden wie Ida ist sie oft tief verankert. Ihre Angst war kein kurzzeitiger Schreck, sondern ein anhaltendes Gefühl von Unsicherheit und Bedrohung. Es ging nicht um ein „ängstliches Verhalten“, das man einfach mit Training abstellen kann. Es ging um eine grundsätzliche Erfahrung von „Nicht sicher sein können“.

Ich habe in der gemeinsamen Zeit mit Ida viel über Angst gelernt – auch über meine eigene. Denn so ehrlich muss ich sein: Die Angst meines Hundes hat auch bei mir etwas ausgelöst.
Da ist manchmal das Gefühl von Hilflosigkeit.
Oder die Sorge, ob man alles richtig macht.
Und auch der leise Druck, ob man schnell genug Fortschritte sieht.

Und ja - manchmal auch die Frage: war das die richtige Entscheidung?!?

Was Ida brauchte – und was viele Angsthunde brauchen – ist nicht Mitleid, sondern Mitgefühl. Mitleid zieht runter, macht handlungsunfähig. Mitgefühl hingegen lässt mich präsent und klar bleiben – verbunden mit dem Wunsch zu helfen, aber ohne mich selbst in der Angst zu verlieren.

Ich habe gemerkt: Wenn ich mich von ihrer Angst anstecken lasse, wird es auch für sie schwieriger. Wenn ich dagegen in meiner Mitte bleiben kann, kann sie sich viel eher an mir orientieren.
Das hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr unsere Energie – unser innerer Zustand – auf den Hund wirkt.

Und manchmal weist mich Idas Angst auch auf eigene Themen hin.
Auf Situationen, in denen ich früher selbst unsicher bin. Auf den Wunsch, alles kontrollieren zu wollen. Oder auf meine eigene Ungeduld, wenn Dinge nicht so laufen, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Angst ist also nicht nur etwas, das beim Hund sichtbar wird. Sie ist oft ein Spiegel.
Ein Spiegel, der uns einlädt, achtsamer, klarer und präsenter zu werden – für unseren Hund und für uns selbst.

3. Was passiert bei Angst im Körper?

Angst ist nicht „nur im Kopf“. Sie ist eine körperliche Reaktion, ein evolutionär angelegter Schutzmechanismus. Wenn ein Hund Angst hat – sei es durch einen Menschen, eine Situation oder eine Erinnerung – reagiert sein Körper mit einer klassischen Stressantwort. Dabei passiert folgendes:

Das vegetative Nervensystem schaltet auf Sympathikus-Modus – also Alarmbereitschaft. Es wird Cortisol ausgeschüttet, ein Stresshormon, das den Körper kurzfristig leistungsbereit macht: Herzfrequenz steigt, die Muskeln spannen sich an, die Verdauung wird gedrosselt, die Atmung wird flacher und schneller. Alles bereitet sich darauf vor, zu flüchten oder zu kämpfen und manchmal auch "einzufrieren", also in eine Art Starre zu verfallen – auch wenn objektiv keine wirkliche Gefahr besteht.

Bei einem Angsthund wie Ida ist diese Stressreaktion nicht nur kurzfristig, sondern oft chronisch aktiviert. Das bedeutet: Ihr System steht ständig unter Strom. Selbst in eigentlich sicheren Situationen kann ein kleiner Auslöser reichen, um die volle Reaktion auszulösen. Wie bei Ida, wenn ich mich plötzlich zu ihr umdrehe oder sie direkt anschaue.

Solch chronischer Stress wirkt sich mit der Zeit massiv auf die Gesundheit aus.
Hier ein kleiner Überblick möglicher Folgen:

  • Verdauungsprobleme, weil das enterische Nervensystem gestört wird
  • Abwehrschwäche, weil Cortisol das Immunsystem hemmt
  • Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen
  • Hautprobleme, da auch die Entgiftung darunter leidet
  • Verhaltensänderungen wie Rückzug, Gereiztheit oder Teilnahmslosigkeit

Besonders spannend finde ich in meiner Arbeit den Zusammenhang zwischen Stress und Darmgesundheit. Auch Ida zeigt klare Anzeichen dafür, dass ihr Körper sich noch nicht vollständig entspannen kann – z. B. durch Hecheln in Ruhephasen, das wie eine Art innere Panikreaktion wirkt.

Das Ziel ist also nicht, die Angst einfach nur „wegzutrainieren“. Sondern dem Körper zu helfen, wieder aus dem Alarmzustand herauszufinden – und Stück für Stück wieder Sicherheit zu spüren. Dabei spielt unsere eigene Ausstrahlung eine zentrale Rolle. Denn der Hund orientiert sich an unserem Nervensystem – bewusst oder unbewusst.

 4. Wie ich Idas Angst begegne – und was ich daraus gelernt habe

Der Weg mit einem Angsthund ist kein gerader Weg und schon gar kein Spaziergang, sondern eher wie ein verschlungener Pfad mit vielen kleinen Gabelungen, Pausen, neuen Herausforderungen und manchmal auch Rückschritten.
Was ich gelernt habe: Es braucht Zeit. Es braucht Geduld. Und es braucht vor allem innere Stabilität – in mir selbst.

Ich habe mir früh Unterstützung geholt, weil ich wusste: Ich will und kann diesen Weg nicht allein gehen. zwei im Umgang mit Angsthunden sehr erfahrenen Trainerinnen helfen mir. Die wunderbare Sabine Kindler hat Ida in der allerschwersten Phase zu Beginn begleitet und ihr die ersten Grundlagen beigebracht. Sie hat auch mir Sicherheit im Umgang mit Ida gegeben und mich mit wichtigen Tipps unterstützt. Ebenfalls habe ich noch die fantastische Saskia Scheller an meiner Seite, die mich online unterstützt und mir den Rücken stärkt. Beide helfen mir Idas Körpersprache besser zu lesen, dadurch adäquat reagieren zu können und auch ihr Verhalten nicht persönlich zu nehmen. Das war ein wichtiger Schlüssel. Denn wenn Ida sich zurückzieht, wenn sie nicht „funktioniert“, dann ist das kein Mangel – sondern ein Schutz. Ein Überlebensmuster, das sie über ihr erstes Lebensjahr verinnerlicht hat. 

Mit der Zeit habe ich gelernt, nicht auf das zu schauen, was noch nicht geht. Sondern auf das, was sich verändert.
Ein kleiner Blickkontakt. Ein Schwanzwedeln. Das ruhige Mitgehen an der Leine. Ihr Vertrauen, wenn ich ihr die Leine anlege. Zu mir zu kommen, obwohl das für sie noch eine echte Herausforderung ist.

Solche Momente sind keine Selbstverständlichkeit – sie sind echte Geschenke.

Und ich habe auch über mich selbst viel gelernt.
Ida bringt mich immer wieder dazu, innezuhalten. Mich zu fragen:
Bin ich gerade wirklich präsent? Oder denke ich schon drei Schritte voraus?
Bin ich klar in meiner Energie? Oder sende ich Unsicherheit aus, die sich überträgt?

Eigenschaften wie Geduld, Achtsamkeit, Führung und Klarheit wurden und werden durch Ida stärker in mir.
Manchmal auch durch die Herausforderung. Denn ja – es gab Tage, an denen ich gezweifelt habe. An mir. An unserem Weg.
Aber ich habe gelernt, dass Entwicklung nicht linear ist. Und dass Rückschritte keine Niederlage sind, sondern Teil des Prozesses.

Was ich auch gelernt habe: Mitleid hilft nicht.
Mitleid macht klein – es hält Ida in ihrer Opferrolle fest. Es reduziert ihr Wesen auf die Angst.
Was hilft, ist Mitgefühl. Ein liebevolles Da-Sein, das Raum gibt – aber auch Halt.

Heute weiß ich: Ida braucht keine Retterin.
Sie braucht eine, die sie sieht – in ihrer Angst, aber auch in ihrem Potenzial.
Und sie braucht jemanden, der ihr zutraut, daran zu wachsen.

 5. Was braucht ein Angsthund wirklich?

Ein Angsthund braucht keine Mitleidshaltung.
Er braucht keine ständigen Beschwichtigungen.
Und vor allem: Er braucht keine Erwartungen, die er noch nicht erfüllen kann.

Was ein Angsthund wirklich braucht, ist Sicherheit.
Und diese Sicherheit beginnt nicht im Außen – sondern bei uns.

Sicherheit bedeutet:

  • Vorhersehbarkeit im Alltag
  • Ruhige, klare Kommunikation
  • Körperliche Präsenz, aber ohne Druck
  • Grenzen, die Halt geben
  • Geduld – viel Geduld

Bei Ida habe ich sehr deutlich gemerkt: Wenn ich mit klarer Ausstrahlung handle, nicht schwanke, mich nicht dauernd verändere in meinem Verhalten, dann kann sie sich an mir orientieren.
Aber sobald ich zu viel auf sie „einwirken“ will, sobald ich aus dem Mangel heraus reagiere („Warum geht das immer noch nicht?“), wird sie unsicher. Sie spürt das sofort.

Angsthunde brauchen Führung – aber keine Kontrolle.
Sie brauchen Präsenz – aber kein Aufdrängen.
Und sie brauchen Raum, um sich in ihrem Tempo zu entwickeln.

Was auch hilft:

👉 Sanfte Körperarbeit, bewusst eingesetzte Berührungen (wenn sie angenommen werden dürfen)
👉 Rituale im Alltag, die Vertrauen schaffen
👉 Energiemedizin wie Bioresonanz-Therapie zur Harmonisierung des Nervensystems
👉 Energiearbeit, um das Nervensystem zu regulieren
👉 Eine ruhige Umgebung mit möglichst wenigen wechselnden Reizen
👉 Unterstützung aus der Natur mit Therapeutika wie CBD, Milchpeptiden, Bachblüten

Und manchmal braucht ein Angsthund auch einfach nur Zeit zum Ankommen.
Nicht jede Angst muss gleich aufgelöst werden.
Manche dürfen sich auch einfach setzen – und dann langsam verwandeln.

Ich sehe bei Ida jeden Tag, wie viel sie möchte – und gleichzeitig, wie sehr sie noch Zeit braucht.
Ihr Tempo ist nicht mein Tempo.
Aber wenn ich ihr die Freiheit gebe, es in ihrer Geschwindigkeit zu tun, dann kommt sie. Schritt für Schritt.

Und vielleicht ist genau das das größte Geschenk:
Zu lernen, nicht zu drängen – sondern zu begleiten.

 6. Wie bleibe ich selbst ruhig in herausfordernden Situationen?

Wenn Ida in Panik verfällt oder sich zurückzieht, spüre ich sofort: Mein Nervensystem will reagieren. Da ist ein Impuls, etwas tun zu wollen, sie zu beruhigen, oder auch mich manchmal "anstecken" zu klassen.
Aber genau das ist der Moment, in dem ich gefragt bin – nicht mit Aktion, sondern mit Regulation.

Denn Hunde orientieren sich nicht an Worten.
Sie orientieren sich an unserer Energie, an unserem inneren Zustand.
Je aufgeregter oder unruhiger ich innerlich bin, desto schwieriger wird es für Ida, sich zu entspannen.

Was mir hilft, sind kleine, aber kraftvolle Werkzeuge zur Selbstregulation – damit ich in meiner Mitte bleiben kann:

🌬️ 1. Atmung bewusst lenken

Eine einfache Atemübung:

  • 4 Sekunden einatmen, kurze Pause
  • 7 Sekunden ausatmen, kurze Pause
  • dabei innerlich zählen und den Fokus auf den Körper lenken

Die verlängerte Ausatmung aktiviert den Parasympathikus – also den Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung zuständig ist. Ich mache das oft beim Gassigehen, ohne dass es jemand merkt.

🧘‍♀️ 2. Erdung über den Körper

Barfuß im Garten stehen, die Füße spüren, den Atem beobachten.
Oder beim Gehen bewusst die Fußsohlen wahrnehmen.
Wenn ich spüre, dass ich innerlich „hochfahre“, hilft es mir, wieder im Körper anzukommen – nicht nur im Kopf.

🧭 3. Einen inneren Anker finden

Ich habe mir einen Satz verankert, den ich mir innerlich sage, wenn es stressig wird:
„Ich bin ruhig. Ich bin klar. Ich bin bei dir.“
Das gibt mir Halt – und ich glaube, auch Ida spürt diesen inneren Fokus.

🪞 4. Selbstbeobachtung ohne Bewertung

Wenn ich merke, dass ich ungeduldig werde oder meine Erwartungen lauter werden als mein Mitgefühl, versuche ich, mich liebevoll dabei zu beobachten – ohne mich zu verurteilen.
Denn auch ich lerne noch. Jeden Tag.

Was ich auf diesem Weg gelernt habe: Ich kann Ida nicht mehr Sicherheit geben, als ich in mir selbst spüre.
Und genau deshalb beginnt Unterstützung immer bei mir.
Nicht, weil ich perfekt sein muss – sondern weil ich präsent sein darf.

7. Was du als Mensch durch deinen Angsthund lernen kannst

Wenn wir einen Angsthund begleiten, glauben wir oft, dass wir die sind, die lehren und führen. Doch mit der Zeit wird klar: Es ist mindestens genauso oft der Hund, der uns etwas beibringt.

Ida hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, im Moment zu sein.
Nicht mit dem Kopf schon drei Schritte voraus, nicht in der Angst vor Rückschritten – sondern ganz hier. In der Präsenz.
Sie hat mich gelehrt, nicht zu bewerten, sondern zu beobachten.
Zu sehen, was ist – ohne gleich in Aktionismus oder Druck zu verfallen.

Ich habe durch Ida gelernt, was es heißt, wirklich zuzuhören – ohne Worte.
Mich einzustimmen auf das, was zwischen den Zeilen geschieht: Körpersprache, feine Signale, Stimmungsfelder.

Und sie hat mich an etwas erinnert, das im Alltag leicht verloren geht:
Dass Entwicklung in Etappen geschieht. Dass Rückschritte dazugehören.
Und dass Vertrauen nicht verlangt, sondern verdient wird – durch Zeit, Echtheit und innere Klarheit.

Auch meine eigene Energiearbeit, meine spirituelle Praxis und meine Verbindung zur Natur haben durch Ida eine neue Tiefe bekommen.
Denn ich sehe heute noch klarer: Unser Nervensystem ist das eigentliche Führungsinstrument.
Wenn ich ruhig bin, wenn ich zentriert bin, wenn ich anwesend bin – dann kann Ida sich entspannen.

Und so ist unsere Beziehung mehr als Mensch-Hund.
Es ist eine Art Spiegel – in dem ich meine eigenen Themen erkenne.
Geduld. Kontrolle loslassen. Vertrauen ins Leben.
Und immer wieder: Annehmen, was ist – mit offenem Herzen.

8. Fazit – Ein gemeinsamer Weg aus der Angst

Der Weg mit einem Angsthund ist keine Abkürzung.
Es ist kein Sprint, kein lineares Trainingsprogramm.
Es ist eine gemeinsame Reise, bei der nicht nur der Hund wächst – sondern auch wir.

Mit Ida habe ich gelernt, geduldig zu sein, ohne aufzugeben.
Klar zu bleiben, ohne hart zu werden.
Und den Fokus zu halten – nicht auf das, was (noch) nicht geht, sondern auf das, was schon gelingt.

Ein Angsthund zwingt uns, langsamer zu werden.
Feiner zu beobachten.
Und präsenter zu sein – in uns selbst und in der Beziehung.

Wenn du selbst mit einem unsicheren oder ängstlichen Hund lebst, möchte ich dir sagen:
Du bist nicht allein.
Es ist nicht dein „Fehler“, wenn dein Hund anders ist als andere.
Und: Es lohnt sich.
Denn die Verbindung, die auf diesem Weg entsteht, ist oft tiefer als viele andere.

Manchmal frage ich mich, was Ida mir sagen würde – wenn sie könnte.
Vielleicht so etwas wie:

„Danke, dass du mich nicht gedrängt hast. Danke, dass du mich gesehen hast – hinter meiner Angst. Danke, dass du nicht aufgegeben hast, auch wenn es schwer war. Ich wachse. Und du auch.“

Und ich glaube, das trifft es ziemlich genau...

 


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Ulrike Müller

Als Tiergesundheitsexpertin, zertifizierte Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin gebe ich mein Wissen über natürliche Therapiemethoden und artgerechte Fütterung weiter. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere sind mir sehr wichtig. Hierzu möchte ich meinen Beitrag leisten - ursachenorientiert und ganzheitlich. Dafür bin ich mit viel Herzblut und Leidenschaft angetreten.

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