Chronischer Durchfall beim Hund

 

Chronischer Durchfall beim Hund – Ursachen, Symptome und nachhaltige Lösungen

Chronischer Durchfall ist eines der häufigsten Verdauungsprobleme bei Hunden. Während gelegentliche Durchfälle meist harmlos sind, kann anhaltender Durchfall auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Besonders bei sensiblen oder bereits vorbelasteten Hunden kann dies zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.

Viele Hundebesitzer stehen vor der Herausforderung, die Ursache für den chronischen Durchfall zu finden, da es zahlreiche mögliche Auslöser gibt. Die häufigsten und wichtigsten Faktoren sind ein gestörtes Darmmikrobiom (Darmflora), eine Dysbiose und eine mangelnde Entgiftungskapazität. Diese Probleme können Unverträglichkeiten, Entzündungen und in Verbindung mit Stress sogar chronische Erkrankungen wie IBD (Inflammatory Bowel Disease) begünstigen. In diesem Beitrag erfährst du, welche Ursachen es gibt, welche Symptome auf eine ernsthafte Problematik hinweisen und welche nachhaltigen Maßnahmen helfen können.


Ursachen für chronischen Durchfall

1. Darmdysbiose – gestörte Darmflora als Hauptursache

Die Darmflora eines Hundes besteht aus unzähligen Mikroorganismen, die für eine gesunde Verdauung essenziell sind. Eine Dysbiose, also ein Ungleichgewicht dieser Bakterien, kann chronischen Durchfall auslösen und langfristig die Darmschleimhaut schädigen. Antibiotikagaben, minderwertiges Futter, Umweltgifte oder Stress können die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und so Verdauungsprobleme begünstigen.

2. Mangelnde Entgiftungskapazität als Verstärker

Darm, Leber und Nieren spielen eine zentrale Rolle bei der Entgiftung des Körpers. Wenn die Entgiftungskapazität des Hundes überlastet ist – sei es durch Umweltgifte, minderwertiges Futter oder Stress – können sich Giftstoffe im Körper anreichern. Dies führt dazu, dass der Darm besonders empfindlich reagiert und Unverträglichkeiten sowie Entzündungen verstärkt werden.

3. Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien – Folge der Dysbiose

Ein geschwächter Darm reagiert oft mit Unverträglichkeiten auf bestimmte Futterbestandteile wie Getreide, Rind, Huhn oder künstliche Zusatzstoffe. Eine gestörte Darmflora und eine reduzierte Entgiftungskapazität können diese Unverträglichkeiten verstärken. Hier kann ein bioresonanzbasierte Futtermittel-und Allergentest oder eine gezielte Eliminationsdiät helfen, unverträgliche Bestandteile zu identifizieren. In meiner Praxis habe ich im Laufe der Jahre eine eigene Methode entwickelt, in der ich die Vorzüge dieser beiden Methoden kombiniere und so noch bessere Ergebnisse erzielen kann.

4. Entzündungen im Darm als Konsequenz

Langfristige Belastungen durch eine Dysbiose und mangelnde Entgiftungskapazität führen oft zu stillen Entzündungen im Darm. Diese können sich durch chronischen Durchfall, Blähungen und Schmerzen äußern. Wenn diese Entzündungen nicht behandelt werden, kann sich der Zustand bis hin zu einer IBD verschlimmern.

5. Stress als Verstärker der Darmproblematik

Stress spielt eine größere Rolle bei der Verdauung, als viele denken. Der Darm und das Nervensystem sind eng miteinander verbunden. Besteht bereits eine Dysbiose oder eine entzündliche Darmschleimhaut, kann Stress die Symptome noch weiter verschärfen und die Regeneration verhindern.


Symptome und Folgen von chronischem Durchfall

Chronischer Durchfall zeigt sich in erster Linie natürlich durch die Kotkonsistenz (häufiger, weicher, breiiger oder wässriger Kotabsatz). Meist gehören aber weitere Begleitesymptome dazu:

  • Gewichtsverlust
  • Häufiges Grasfressen und Schmatzen
  • (nächtliche) Unruhe und Rausmüssen
  • Blähungen
  • Müdigkeit
  • Juckreiz oder Hautprobleme
  • Ohrentzündungen

Auf Dauer kann ein gereizter Darm dazu führen, dass wichtige Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden. Das schwächt das Immunsystem und kann zu weiteren Erkrankungen führen. Ein Teufelskreis entsteht!


Ganzheitliche Diagnosemöglichkeiten

Um die Ursache von chronischem Durchfall zu finden, braucht es oft eine Kombination aus verschiedenen Diagnosemethoden:

  • Kotanalysen, zur Überprüfung auf Parasiten, Bakterien und Entzündungen
  • Bioresonanztests, um Dysbiosen, Unverträglichkeiten, Mangelerscheinungen und Belastungen festzustellen
  • Fütterungstagebuch, um individuelle Reaktionen auf verschiedene Nahrungsmittel zu erkennen
  • Blutuntersuchungen, um Entzündungen oder Mangelerscheinungen zu identifizieren
  • eventuell weiterführende Diagnostische Verfahren wie Ultraschall, Röntgen, ...

Nachhaltige Lösungen bei chronischem Durchfall

1. Entgiftung als erster Schritt, dann Darmaufbau

Da eine Dysbiose und eine überlastete Entgiftungskapazität die Hauptursachen sind, liegt der Fokus zuerst auf der Entgiftung und Ausleitung. Der Körper muss von belastenden Stoffen befreit werden, bevor ein nachhaltiger Darmaufbau erfolgen kann. Dies kann durch gezielte Leberunterstützung, natürliche Darmreiniger und Ausleitungsmethoden unterstützt werden. Erst danach wird die Darmflora mit Prä- und Probiotika wieder aufgebaut.

2. Individuell angepasste Ernährung

Nicht jedes Futter ist für jeden Hund geeignet. Eine individuell abgestimmte Ernährung ist essenziell. Häufig profitieren betroffene Hunde von einer schonenden Schonkost mit leicht verdaulichen Proteinen und Kohlenhydraten. Auch selbstgekochtes Futter kann helfen, den Darm zu entlasten. Ein verträgliches Futter ist unerlässlich, damit die gereizte und entzündete Darmschleimhaut wieder zur Ruhe kommen kann. Hier leistet eine Ausschlussdiät oder ein bioresonanzbasierter Futtermittel- und Allergietest gute Dienste.

3. Kräuter, natürliche Helfer und Vitalstoffe

Bestimmte Kräuter wie Kamille, Ulmenrinde oder Mariendistel haben entzündungshemmende und leberunterstützende Eigenschaften. Zusätzlich können Heilpilze wie Reishi oder Hericium helfen, das Immunsystem zu stabilisieren und den Darm zu beruhigen. Heilerden wie Huminsäuren oder Zeolith binden Schadstoffe im Darm und erleichtern die Entgiftung. Auch Vitalstoffe wie Zink spielen eine wichtige Rolle bei der Regeneration der Darmschleimhaut.

4. Stressreduktion

Ein ruhiger Alltag, feste Routinen und ausreichend Bewegung tragen dazu bei, Stress abzubauen. Auch Bachblüten oder Entspannungstechniken wie Tierkommunikation und Tier-Aufstellungen können hilfreich sein.

5. Vermeidung von häufigen Fütterungsfehlern

Eine ungünstige Fütterung entsteht oft durch eine falsche und minderwertige Zusammensetzung des Futters. Um die Qualität des Futtermittels zu überprüfen, kann mein Leitfaden Futtermittel-Check wertvolle Unterstützung bieten.

Häufige Futterwechsel werden meist vorgenommen, sobald erste Symptome wie wiederkehrender Durchfall auftreten. Doch anstatt das Problem zu lösen, können sie den gereizten Darm zusätzlich belasten. Jede Umstellung bedeutet Stress für das Verdauungssystem, wodurch sich die Symptome oft weiter verstärken. Daher ist es wichtig, herauszufinden, welche Futterkomponenten bzw, Futtermittel der Hund verträgt, um den Verdauungstrakt erstmal zu stabilisieren. (-> Bioresonanzbasierter Futtermittel- und Allergentest)


Fazit

Chronischer Durchfall beim Hund ist ein ernstzunehmendes Problem, das eine gründliche Ursachenforschung erfordert. Anstelle nur Symptome zu bekämpfen, sollte die Darmgesundheit durch eine gezielte Entgiftung gefördert werden, bevor der Darmaufbau erfolgt. Nur so lassen sich Unverträglichkeiten, Entzündungen und langfristige Probleme wie IBD vermeiden.

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ÜBER DEN AUTOR

Autor

Ulrike Müller

Als Tiergesundheitsexpertin, zertifizierte Tierheilpraktikerin und Ernährungsberaterin gebe ich mein Wissen über natürliche Therapiemethoden und artgerechte Fütterung weiter. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere sind mir sehr wichtig. Hierzu möchte ich meinen Beitrag leisten - ursachenorientiert und ganzheitlich. Dafür bin ich mit viel Herzblut und Leidenschaft angetreten.

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